26. Februar 2026

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POL-KB: Bad Wildungen -Sonderkontrollen der Polizei mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen, sechs Fahrer unter Drogeneinfluss unterwegs

Korbach (ots) –

Spezialisierte Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Nordhessen setzen weiterhin klare Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Mit geschultem Personal führten die Einsatzkräfte am Mittwoch (25. Februar) stationäre Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunktthema „Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr“ durch. Ziel der Kontrollen war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren durch nicht mehr fahrtüchtige Fahrer zu schützen. Bei den Kontrollen in Bad Wildungen, Bad Wildungen-Mandern und Waldeck-Netze stellten die Polizisten neben anderen Verkehrsverstößen insgesamt sechs Verkehrsteilnehmer fest, die unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug geführt hatten.

Zwischen 11.00 und 15.30 Uhr hielten die sachkundigen Polizeibeamten an drei gleichzeitig eingerichteten Kontrollstellen zahlreiche Verkehrsteilnehmer an.

An der Kontrollstelle am Sportplatz in Waldeck-Netze hielten die Polizeibeamten einen 26-jähriger an. Da der Drogenvortest den Verdacht des Konsums von Haschisch ergab, wurde eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Ein Autofahrer zeigte bei der Kontrolle einen gefälschten serbischen Führerschein vor. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt, auch er durfte nicht weiterfahren. Ein spanischer Fahrzeugführer hatte sein Fahrzeug nicht ordnungsgemäß umgemeldet, es besteht der Verdacht des Verstoßes gegen die Abgabenordnung und der Steuerhinterziehung.

In Bad Wildungen kontrollierten die Polizeibeamten in der Bahnhofstraße. Hier hielten sie einen 31-Jährigen an, bei dem sich der Verdacht auf Drogenkonsum ergab. Da der Verdacht durch einen Drogenvortest erhärtet werden konnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Autoschlüssel sichergestellt.

Die mit Abstand meisten Verkehrsverstöße stellten die Polizisten an der Kontrollstelle in Bad Wildungen-Mandern fest. Ein 30-jähriger aus Dessau hatte offenbar noch kurz vor der Kontrolle Cannabis konsumiert, der Geruch im Auto war für die sachkundigen Polizeibeamten eindeutig wahrnehmbar. Bei einem 43-Jährigen aus Fuldabrück ergab ein Drogenvortest den Verdacht auf Konsum von Cannabis. Auch ein 32-Jähriger aus Waldeck hatte offenbar Drogen genommen, bei ihm waren die Vortests auf Cannabis und Amphetamin positiv.

Bei einer 35-jährigen Frau aus Bad Wildungen musste kein Drogenvortest durchgeführt werden, sie hatte von sich aus den Konsum von Cannabis am Vortag und von weiteren Drogen am vergangenen Wochenende eingeräumt. Bei den drei Männern und der Frau ordnete die Polizei Blutentnahmen an und untersagte die Weiterfahrt.

Die Bilanz der drei Kontrollstellen, an der unter der Leitung der Polizeistation Bad Wildungen insgesamt etwa sachkundige 30 Polizeibeamte der Dienststellen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie des gesamten Polizeipräsidiums Nordhessen teilnahmen:

Ermittlungsverfahren gegen sechs Fahrzeugführer wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinflusses, zwei Verkehrsstrafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, je eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung und das Pflichtversicherungsgesetz sowie etwa 20 Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Gurtverstöße.

Die kontrollierten Kraftfahrer akzeptierten die Kontrollmaßnahmen und zeigten Verständnis für die Kontrollen. Insgesamt erhielten die Polizeibeamten eine überwiegend positive Resonanz.

Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Kontrollergebnis erneut auf Folgendes hin:

Es stellt eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden dar, wenn man sich unter dem Einfluss von Rauschmitteln ans Steuer setzt. Die Dauer der Wirkung von Drogen wird oft unterschätzt. Nach der Einnahme von verbotenen Drogen darf man tagelang kein Fahrzeug führen. Diese Substanzen sind nachweisbar, wie auch die Sonderkontrollen vom Mittwoch belegen.

Bereits bei vergangenen gezielten Kontrollaktionen konnten zahlreiche Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt und unterbunden werden. Die geübten Beamtinnen und Beamten erkennen bereits im Gespräch oder durch Verhaltensauffälligkeiten erste Anzeichen eines möglichen Rauschmittelkonsums. Die Schutzleute bilden sich zudem kontinuierlich fort, um auch auf neue Konsumtrends und Substanzkombinationen vorbereitet zu sein. Es wird auch zukünftig im Landkreis Kontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geben.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg
Pommernstr. 41
34497 Korbach
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Telefon: 05631/971 160 oder -161
Fax: 0611/32766-1012
E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots

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