Kassel (ots) –
Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Kassel:
Bei Durchsuchungen eines Kiosks in einem Kasseler Stadtteil und einer Wohnung in einem Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Abgabe von neuen psychoaktiven Substanzen an Minderjährige konnten am gestrigen Mittwoch zahlreiche Vapes, Lachgas, Oraltabak, Joints sowie über 55.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus den Verkäufen von illegalen Gegenständen stammt, beschlagnahmt werden. Die beiden Tatverdächtigen, ein 28-jähriger Mann und eine 25 Jahre alte Frau, waren durch einen Zeugenhinweis in das Visier der Ermittler der OE City der Kasseler Polizei geraten. Demnach sollen beide in dem Kasseler Kiosk Vapes und Lachgas an Jugendliche verkauft haben. Nachdem umfangreiche Ermittlungen und operative Maßnahmen den Verdacht des schwunghaften Handels erhärtet hatten, erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen Durchsuchungsbeschluss für den Kiosk und die Wohnung der Tatverdächtigen. Dieser wurde am gestrigen Mittwoch gemeinsam mit Bereitschaftspolizisten, Mitarbeitern des Zolls und des Gewerbeaufsichtsamts vollstreckt und die beiden Tatverdächtigen festgenommen. Dabei wurden die Durchsuchungskräfte bei ihrem Eintreffen selbst Zeugen des Verkaufs einer Vape an eine 17-jährige Jugendliche. Insgesamt konnten 175 Vapes, 10 große Flaschen Lachgas a 640 Gramm, 194 Einheiten Oraltabak, 59 Joints mit vermutlich höherem THC-Gehalt und über 55.000 Euro Bargeld gefunden werden. Die Substanzen und Drogen wurden ebenso sichergestellt wie das Geld, das mutmaßlich aus dem Verkauf jener illegalen Substanzen stammen. Die beiden Tatverdächtigen aus Kassel wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen gegen sie dauern an.
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Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel,
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Quelle: ots
