1. Oktober 2026

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BPOL Rostock: 30 Jahre Kriminalitätsbekämpfung in Norddeutschland – Bundespolizei feiert Jubiläum in Rostock

Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein (ots) –

30 Jahre Ermittlungsarbeit, drei Standorte und jede Menge Kriminalfälle. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock feiert am 1. Oktober 2026 ihr 30-jähriges Bestehen.

Anlässlich des Jubiläums fand am Vormittag ein offizieller Empfang im Audimax der Universität Rostock statt. Rund 150 geladene Gäste nutzten die Gelegenheit gemeinsam auf drei Jahrzehnte Kriminalitätsbekämpfung zurückzublicken. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Bundespolizei, der Landespolizei, des Zolls, der Justiz, der Bundeswehr, der Politik und der Stadt Rostock.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Kreuz & Quer“ des Bundespolizeiorchesters Berlin. Zudem präsentierten zwei junge Musiker der Christophorusschule Rostock vier ausgewählte Musikstücke vor den Gästen, darunter auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.

Dass für das Jubiläum das Audimax gewählt wurde, ist kein Zufall. Nur wenige Meter entfernt begann vor 30 Jahren die Geschichte der heutigen Dienststelle. 1996 nahm in der Rostocker Ulmenstraße die damalige Bundesgrenzschutzinspektion Verbrechensbekämpfung mit 41 Mitarbeitenden ihren Dienst auf. Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckte sich damals über das gesamte Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns.

Mit der damaligen Neuorganisation der Bundespolizei im Jahr 2008 wuchs auch das Einsatzgebiet. Heute ist die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock im gesamten Bereich der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt und damit in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Der Hauptsitz der Dienststelle befindet sich nunmehr in der Kopernikusstraße in Rostock. Weitere Standorte sind in Flensburg und Neustadt in Holstein ansässig.

Hinter 30 Jahren erfolgreicher Kriminalitätsbekämpfung stehen vor allem die Menschen, die die Dienststelle in den vergangenen drei Jahrzehnten geprägt haben. Aus den ursprünglich 41 Mitarbeitenden sind inzwischen 154 geworden. Ehemalige und heutige Mitarbeitende haben mit ihrem Fachwissen und ihrem Engagement dazu beigetragen den kriminalpolizeilichen Zweig der Bundespolizei im Norden Deutschlands kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Der Ermittlungsdienst der Dienststelle führt im Auftrag der jeweiligen Staatsanwaltschaft eine Vielzahl von Ermittlungsverfahren. Hierbei handelt es sich um Fälle der organisierten und schweren Kriminalität in den Bereichen der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern, gewerbsmäßiger Computerbetrug und weiteren schweren Straftaten.

Doch Kriminalitätsbekämpfung besteht längst nicht mehr nur aus der klassischen Ermittlungsarbeit. So verfügt die Dienstelle neben den Ermittlerinnen und Ermittlern über Spezialkräfte. Sie kommen insbesondere bei Maßnahmen der verdeckten Erkenntnisgewinnung sowie bei verdeckten Aufklärungs- und Fahndungsmaßnahmen zum Einsatz.

Auch die Kriminaltechnik spielt eine immer größere Rolle. Die Spezialistinnen und Spezialisten übernehmen zum Beispiel die Tatortarbeit, sichern und untersuchen Spuren im kriminaltechnischen Labor und werten elektronische Datenträger aus.

Damit am Ende aus den jeweiligen Erkenntnissen ein erfolgreiches Ermittlungsverfahren wird, arbeiten die verschiedenen Bereiche der drei Standorte eng zusammen. In den vergangenen Jahren konnten so zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollstreckt und umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden. Ziel der Ermittlungen sind letztlich qualitativ hochwertige Beweisführungen, die der Justiz als Grundlage für eine angemessene Verurteilung dienen.

Eine ebenso wichtige Rolle spielt die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Insbesondere die Arbeit in gemeinsamen Ermittlungsgruppen wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut.

Wir blicken auf 30 erfolgreiche Jahre Kriminalitätsbekämpfung zurück. Das Jubiläum bietet aber auch die Gelegenheit den Blick nach vorn zu richten. Immer wieder neue Herausforderungen gilt es anzunehmen und umzusetzen:

„Auch wenn sich in den letzten 30 Jahren einiges verändert hat: Die Arbeit ist nicht weniger geworden, nur die Ermittlungsmethoden moderner. Trotz neuer Kriminalitätsformen, dem Einsatz moderner Technik und gewachsener Strukturen bleibt eines unverändert: Erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung ist Teamarbeit!“
(Zitat des Inspektionsleiters der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock – Polizeidirektor Uwe Reis)

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock
Kopernikusstraße 1d
18057 Rostock
Karina Ilgner
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0461-3132-4004
www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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