Wiesbaden (ots) –
Polizeigewerkschaft warnt vor französischen Zuständen.
Mit Blick auf die Krawalle und Ausschreitungen der letzten Tage in Frankreich warnt die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hessen davor, dass einige extremistische Gruppen diese Protestform nach Deutschland und auch nach Hessen holen wollen.
Die Polizei ist Garant für die Ausübung der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit und diesen Auftrag wird sie auch gewissenhaft wahrnehmen.
„Plündern, Brandschatzen und Zerstören sind aber kein Ausdruck von Meinungsfreiheit oder legitimen Protests, sondern kriminelle Handlungen und Straftaten. Diese wird die Polizei konsequent verhindern und bekämpfen“, sagt Alexander Glunz, Landesvorsitzender der DPolG Hessen.
Selten sind sich Innenminister und Gewerkschaften derart einig, in diesem Fall jedoch schon.
Die DPolG Hessen begrüßt ausdrücklich die Worte des Hessischen Innenministers Prof. Dr. Poseck.
„Auch wir als Deutsche Polizeigewerkschaft Hessen fordern die Menschen auf, sich nicht von Linksextremisten vor den Karren spannen zu lassen.“, sagt Landesvorsitzender Glunz.
Die jetzt schon stark geforderte und personell unterbesetzte Polizei kommt bei solchen Krawall- und Zerstörungsaktionen an ihre Grenzen.
Ganz zu schweigen von der unerträglichen Gewalt gegen Einsatzkräfte.
Hinter jeder Polizeibeamtin und jedem Polizeibeamten steht ein Mensch, eine Mutter, ein Vater, ein Ehepartner, ein Sohn oder eine Tochter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, für Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen.
Diese Menschen haben unseren Respekt und unsere Unterstützung verdient und nicht Hass und Gewalt, die ihnen entgegenschlägt.
Hier zeigt sich, dass das Sparen bei der Polizei der falsche Weg ist.
Zumal wir in Zukunft mit weiteren Bedrohungen dieser, aber auch ganz anderer, Art rechnen müssen.
Die DPolG Hessen fordert deshalb schon lange die Stärkung der polizeilichen Basis und den sofortigen Stopp des Stellenabbaus bei den Tarifbeschäftigten der Polizei in Hessen.
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Quelle: ots
