Wiesbaden (ots) –
Gemeinsame Pressemitteilung des Hessischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Wiesbaden
Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge haben Ermittlerinnen und Ermittler des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) am Freitag, 16. Oktober 2026, neun Durchsuchungsbeschlüsse in Wiesbaden vollstreckt.
Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt sieben männliche Beschuldigte im Alter von 18 bis 28 Jahren. Insgesamt wurden fast drei Kilogramm Cannabis, rund 4.300EUR Bargeld sowie weitere Beweismittel sichergestellt.
Den Maßnahmen waren umfangreiche Ermittlungen vorausgegangen, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden geführt wurden. Ausgangspunkt waren im Jahr 2025 gewonnene Erkenntnisse, wonach mehrere Angehörige einer Familie in Wiesbaden mit Betäubungsmitteln handeln sollen. Im Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht, dass die Gruppierung arbeitsteilig vorgeht und sowohl mit Kokain als auch mit Cannabis handelt. Weitere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Gruppierung aus Lokalitäten in Wiesbaden heraus regelmäßig Betäubungsmittel im Straßenhandel umgesetzt haben soll.
Zwei Beschuldigte wurden am Folgetag der Durchsuchungen dem Haftrichter beim Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt, der in allen Fällen die Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen sowie die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.
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