Rüsselsheim / Raunheim (ots) –
In Rüsselsheim und Raunheim hat die Polizei am Freitag (30.10.) im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam sicher vor Einbruch und Diebstahl“ 140 Fahrzeuge, fast 250 Personen und sechs Gaststätten kontrolliert. Die 26 Polizisten aus Rüsselsheim und der Bereitschaftspolizei hatten dabei Unterstützung von jeweils fünf Mitarbeitenden der Stadtpolizei aus Rüsselsheim und Raunheim.
Im Zeitraum zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr führten die Kontrollierenden zunächst Verkehrskontrollen durch. In Rüsselsheim überprüften sie dabei die Verkehrsteilnehmenden im Bereich der Frankfurter Straße, in Raunheim hatten sie eine Kontrollstelle auf der Kelsterbacher Straße eingerichtet. Die Beamten setzten Geräte zur Geschwindigkeitsmessung ein und überprüften Fahrzeuge und ihre Fahrerinnen und Fahrer auf ihre Verkehrstauglichkeit. Die Ordnungshüter leiteten 66 Ermittlungsverfahren aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen ein. Hinzu kamen mehrere Beanstandungen wegen Handynutzung am Steuer und weil der Sicherheitsgurt nicht benutzt worden war. Fünf Fahrzeuge waren nicht versichert gewesen. Hier erstatteten die Beamten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Anschließend begaben sich die Einsatzkräfte an die Bahnhöfe der beiden Städte und in die Rüsselsheimer Innenstadt. Im Bereich einer Waffenverbotszone stellten sie eine Person fest, die ein Pfefferspray einstecken hatte und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Eine andere Person hatte bei ihrer Kontrolle ein verschreibungspflichtiges Medikament dabei, jedoch kein entsprechendes Rezept dafür. Sie wird sich nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verantworten müssen.
Zwischen 19.30 Uhr und 21 Uhr überprüften die Ordnungshüter vier Gaststätten in Raunheim und zwei in Rüsselsheim. In einer Lokalität fanden die Polizisten bei einem Gast Amphetamin, stellten die Droge sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Zuletzt hatten die Polizisten eine Kontrollstelle auf dem Rugbyring eingerichtet. Bei einem Autofahrer hatten die Beamten den Verdacht, dass er vor der Fahrt Alkohol getrunken haben könnte. Dieser bestätigte sich bei einem Atemalkoholtest. Das Gerät zeigte einen Wert von 1,14 Promille an. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.
Ein weiterer Autofahrer gab den Kontrollierenden gegenüber zunächst falsche Personalien an. Als die wahre Identität ermittelt war fand sich auch der Grund für die Falschangabe: Der Mann hatte keinen Führerschein und war bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und per Haftbefehl gesucht. Zusätzlich stand er bei seiner Kontrolle unter Drogeneinfluss und hatte Diebesgut bei sich. Die gestohlenen Gegenstände stellten die Ordnungshüter sicher. Nach einer Blutentnahme auf der Polizeidienststelle brachten die Polizisten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.
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Quelle: ots
