18. September 2026

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POL-RTK: Mehr Polizei vor Ort: Polizeipräsident Björn Gutzeit begrüßt die Schutzleute vor Ort

Bad Schwalbach (ots) –

Mehr Polizei vor Ort: Polizeipräsident Björn Gutzeit begrüßt die Schutzleute vor Ort,
Das Polizeipräsidium Westhessen stärkt die direkte Ansprechbarkeit in der Region – Zahl der Schutzleute vor Ort nahezu verdoppelt,
18.09.2026

(da)Mehr Präsenz, mehr persönliche Ansprechpartner und eine noch engere Verbindung zwischen Polizei, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern: Das Polizeipräsidium Westhessen baut seine Schutzleute vor Ort (SvO) deutlich aus. Ihre Zahl wurde nahezu verdoppelt: Waren bislang 18 Schutzleute vor Ort im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen eingesetzt, sind es mittlerweile 30.
Am Freitag begrüßte Polizeipräsident Björn Gutzeit die Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort im Polizeipräsidium Westhessen. Dabei kamen erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die diese Funktion teilweise bereits seit mehreren Jahren wahrnehmen, mit den neu hinzugekommenen Schutzleuten vor Ort zusammen.
„Unsere Schutzleute vor Ort sind wichtige Ansprechpartner für die Menschen in unseren Kommunen. Sie schaffen persönliche Kontakte, kennen die örtlichen Strukturen und sind nah an den Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen. Diese Nähe ist ein wichtiger Bestandteil moderner und bürgernaher Polizeiarbeit.“, betont Herr Gutzeit.
Die Aufgaben der Schutzleute vor Ort sind vielfältig. Sie stehen Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen rund um das Thema Sicherheit zur Verfügung und übernehmen eine wichtige Rolle in der Präventionsarbeit. Dazu gehören beispielsweise Informationsveranstaltungen, die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen sowie der regelmäßige Austausch mit kommunalen Ansprechpartnern. Auch Hinweise und Anliegen aus der Bevölkerung können auf diesem direkten Weg frühzeitig aufgenommen und in die polizeiliche Arbeit eingebracht werden.
Für das Polizeipräsidium Westhessen wird diese Stärkung nun konkret sichtbar. An mehreren Polizeistationen stehen inzwischen sogar zwei Schutzleute vor Ort als feste Kontaktpersonen zur Verfügung. Damit ist die Polizei noch stärker in den Kommunen und Stadtteilen verankert.
Diese verstärkte, örtliche Präsenz zeigt sich im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westhessen. In Wiesbaden, im Hochtaunuskreis, im Main-Taunus-Kreis, im Rheingau-Taunus-Kreis und im Landkreis Limburg-Weilburg sind Schutzleute vor Ort als feste Ansprechpersonen eingesetzt.

Die Aufstockung der Schutzleute vor Ort steht zugleich im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der hessischen Polizei im Rahmen des Projekts P25. Anforderungen an moderne Polizeiarbeit verändern sich: Kriminalität wird zunehmend digital, international vernetzt und technologisch anspruchsvoll. Täterstrukturen werden komplexer, Ermittlungen müssen große Datenmengen berücksichtigen und Zusammenhänge über einzelne Verfahren und Zuständigkeiten hinweg erkannt werden.
Mit P25 richtet die hessische Polizei ihre Kriminalitätsbekämpfung deshalb neu aus. Kompetenzen werden gebündelt, Strukturen vereinheitlicht und Schnittstellen reduziert. Gleichzeitig werden neue Schwerpunkte wie Datenanalyse, Cyber Intelligence und der Einsatz moderner Technologien gestärkt. Ziel ist es, Informationen schneller zusammenzuführen, Zusammenhänge zu erkennen und Ermittlungen effizienter und zielgerichteter zu führen.

Dabei reicht moderne Polizeiarbeit längst von der persönlichen Ansprache auf der Polizeistation bis hin zur Analyse großer Datenmengen mit modernen technischen Verfahren. Die hessische Polizei baut deshalb auch ihre KI-Kompetenzen weiter aus und bündelt entsprechende Services unter anderem im INNOVATION HUB 110. Dort werden technologische Lösungen entwickelt, die die polizeiliche Arbeit und insbesondere die Auswertung und Analyse großer Datenmengen unterstützen sollen.

Genau diese beiden Seiten gehören für Polizeipräsident Björn Gutzeit zusammen:
„Wir wollen eine Polizei, die hochprofessionell auf komplexe und zunehmend digitale Kriminalität reagieren kann und gleichzeitig nah bei den Menschen bleibt. Moderne Technik, intelligente Datenanalyse und spezialisierte Ermittlungsstrukturen sind für die Kriminalitätsbekämpfung heute unverzichtbar. Genauso unverzichtbar ist aber der persönliche Kontakt vor Ort. Unsere Schutzleute vor Ort kennen die Menschen, die Kommunen und die örtlichen Strukturen. Beides zusammen macht eine moderne und leistungsfähige Polizei aus.“
Mit der deutlichen Aufstockung der Schutzleute vor Ort wird dieser Anspruch im Polizeipräsidium Westhessen konkret sichtbar. Von 18 auf 30 – und damit nahezu eine Verdopplung: Hinter dieser Zahl stehen zusätzliche persönliche Ansprechpartner in den Kommunen, mehr Möglichkeiten für Prävention und Austausch und eine noch engere Vernetzung der Polizei mit den Menschen vor Ort.
So verbindet die Polizei Westhessen im Rahmen der Neuausrichtung modernste Formen der Kriminalitätsbekämpfung mit persönlicher Präsenz und direkter Ansprechbarkeit. Während spezialisierte Einheiten mit modernen Analyse- und Ermittlungsmethoden auf die sich verändernden Formen der Kriminalität reagieren, sorgen die Schutzleute vor Ort dafür, dass die Polizei auch im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen präsent und ansprechbar bleibt.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042
E-Mail: [email protected]

Original-Content von: PD Rheingau-Taunus – Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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